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Pressemitteilung

Interview mit Exhibition Director Caroline Pannier: ​Starke Ausgangslage für die electronica 2026

25. Februar 2026

  • In 18 Hallen die ganze Vielfalt der Elektronikindustrie
  • Deutliche Aussteller-Zuwächse aus Europa und USA
  • Langzeitanalyse belegt Zukunftsoptimismus der Branche

„Empowering the All Electric Society” – dieser Anspruch steht im Zentrum der electronica 2026, die vom 9. bis 13. November auf dem Münchner Messegelände ihre Tore öffnet. Die Weltleitmesse der Elektronik präsentiert wieder die ganze Vielfalt an Technologien, Produkten und Lösungen der Branche, die dazu beitragen, den Weg zu einer All Electric Society zu ebnen. Im Interview gibt die neue electronica Projektleiterin Caroline Pannier einen Ausblick auf die kommende Messe sowie die Ergebnisse einer Langzeitanalyse zur Brancheneinschätzung der Wirtschaftslage.

​Noch ist gut ein Dreivierteljahr hin bis zur electronica 2026, die Vorbereitungen laufen jedoch bereits auf Hochtouren. Was können Sie uns schon über die kommende Messe verraten, die Sie erstmals in der Rolle als Exhibition Director begleiten?

​Wir freuen uns sehr, dass die electronica 2026 erneut alle 18 Hallen des Münchner Messegeländes belegen wird, zusammen mit der parallel stattfindenden SEMICON Europa in zweieinhalb Hallen. Damit deckt die electronica wieder das komplette Spektrum der Branche ab – was sie weltweit einzigartig macht. Um bei dieser Vielfalt den Überblick zu behalten, haben wir die Hallenstruktur noch stringenter und übersichtlicher gestaltet. Dabei wurde auch der Halbleiterbereich um eine ganze Halle erweitert.
​Was die Ausstelleranmeldungen angeht, liegen wir auf gleich hohem Niveau wie bei der Vorveranstaltung. Alle Key Player sind wieder mit dabei. Europa wird sehr stark vertreten sein, wir verzeichnen teils deutliche Zuwächse z.B. aus Frankreich, Italien, Polen und Großbritannien. Starker Zuspruch kommt auch von Ausstellern aus den USA und Asien.

​Auf welche Themen wird die Messe besondere Schwerpunkte legen?

​Wir haben im Austausch mit Branchenvertretern drei übergeordnete Schüsselthemen identifiziert, die derzeit besonders im Fokus stehen und die am Ende alle auf die All Electric Society einzahlen: Künstliche Intelligenz, Cyber-Resilienz und Energieeffizienz. Derzeit sind wir dabei, diese Themenbereiche zu schärfen und untergeordnete Themen zu identifizieren, die aus Anwendersicht für die Elektronikbranche gerade besonders relevant sind.

Was wird es Neues auf der Messe geben und welche Highlights können Sie uns schon verraten?

​Wir legen bekanntermaßen großen Wert darauf, ein sehr umfangreiches Begleitprogramm anzubieten, das viel Raum lässt, um Fachwissen und Ideen auszutauschen und sich zu vernetzen. Deshalb gibt es in den jeweiligen Ausstellungsbereichen wieder die electronica Stages, bei denen Experten in Vorträgen praxisnahes Wissen zu fast allen Anwendungsfeldern vermitteln. Neu zum Beispiel ist das edge lab LIVE, eine Sonderfläche zu Edge Computing, die wir sehr praxisnah mit Workshops und Vorträgen gestalten. Dazu kommen Award-Verleihungen, Pitch-Formate und mehrere Karriere-Initiativen. Den Auftakt macht am Montagabend vor Messestart der CEO-Roundtable mit hochkarätigen Speakern. Ebenfalls bereits am Montag läuft die electronica Automotive Conference, bei der Trends und Herausforderungen der automobilen Wertschöpfungskette diskutiert werden.

Die Messe München hat vor kurzem einen Zukunftsmonitor veröffentlicht, der auf Ausstellerbefragungen der vergangenen 13 Jahre basiert. Dabei sollten die Unternehmen jeweils die aktuelle und die erwartete zukünftige Wirtschaftslage ihrer Branche einschätzen. Wie blicken die electronica Aussteller in die Zukunft?

​Die Auswertung der Langzeitanalyse hat spannende Ergebnisse für unsere Branche gebracht. Die befragten Elektronikunternehmen blicken mit bemerkenswerter Zuversicht in die Zukunft und bewerten die wirtschaftlichen Perspektiven deutlich positiver als die gegenwärtige Lage. Dieser Optimismus zeigt ganz klar die Schlüsselrolle der Elektronikindustrie. Mit ihren Lösungen und ihrer Innovationskraft trägt sie dazu bei, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Unsere sehr gute Buchungslage unterstreicht, wie wichtig Weltleitmessen wie die electronica hierbei sind: Sie bringen die ganze Welt der Elektronik an einem Ort zusammen und bieten eine Bühne für Produktneuheiten, fachlichen Austausch und neue Impulse.

​Die nächste electronica findet vom 10. bis 13. November 2026 statt.

Zugehöriges Bildmaterial

Porträt einer professionell gekleideten Frau mit schulterlangem blondem Haar, weißem Blazer und schwarzem Oberteil vor einem unscharfen blauen Hintergrund mit geometrischen Elementen
© Messe München GmbH
Caroline Pannier ist die neue Projektleiterin der electronica
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Drei Personen betrachten auf einer Messe aufmerksam eine technische Demonstration mit einem Kopfmodell und angeschlossenem elektronischem Gerät an einem Ausstellungsstand.
© Messe München GmbH
Die electronica bringt alle zwei Jahre die internationale Elektronikbranche zusammen.
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Große Messehalle mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die sich zwischen verschiedenen Ausstellungsständen und digitalen Präsentationen bewegen.
© Messe München GmbH
In 18 Hallen präsentieren Aussteller aus aller Welt ihre Innovationen für das ganze Spektrum der Elektronik.
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Infografik zur wirtschaftlichen Stimmung in der Elektronikbranche von 2012 bis 2024 mit zwei Linien für die Bewertung der aktuellen und zukünftigen wirtschaftlichen Situation; Titel „Zukunftsoptimismus in der Elektronikbranche trotz schwacher Konjunktur“.
© Messe München GmbH
Trotz schwacher Konjunktur blickt die Elektronikbranche optimistisch in die Zukunft.
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Porträt einer professionell gekleideten Frau mit schulterlangem blondem Haar, weißem Blazer und schwarzem Oberteil vor einem unscharfen blauen Hintergrund mit geometrischen Elementen
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Caroline Pannier ist die neue Projektleiterin der electronica
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© Messe München GmbH
Trotz schwacher Konjunktur blickt die Elektronikbranche optimistisch in die Zukunft.
Eine Frau mit schwarzem Anzug und weißer Bluse posiert lächelnd.
Claudia Grzelke
  • PR Manager
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