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Gemeinsam für einen nachhaltigen Messeauftritt und eine grüne Zukunft!

Messen sind die Plattformen der Zukunft. Während der Messetage versammeln sich Experten aus der ganzen Welt, um ihre Zukunftstechnologien anzubieten, Lösungsansätze zu diskutieren und neue Kooperationen einzugehen. Veranstaltungen dieser Größenordnung haben einen enormen Wert für die Wirtschaft. Dabei muss uns bewusst sein: Bei jeder Veranstaltung werden Treibhausgasemissionen freigesetzt. Gemeinsam mit Partnern haben wir uns auf den Weg gemacht, Maßnahmen für eine nachhaltigere Messewirtschaft zu erarbeiten und unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Denn Nachhaltigkeit und Klimaschutz müssen aktiv gelebt werden – das umfasst auch einen nachhaltigen Messeauftritt.

Emissionen bewusst vermeiden

Wer seine Zeit vor Ort gezielt und intensiv für Geschäftskontakte und persönliche Treffen nutzt, der spart sich die individuelle Anreise zu Kunden, Partnern und Dienstleistern. Außerdem haben Sie während Ihres Messeauftritts bei der productronica 2025 weitere Chancen, Emissionen zu vermeiden, Rohstoffe zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Vor Ort nachhaltig handeln

  • Nachhaltiger Messebau: Sprechen Sie mit Ihrem Standbauer über nachhaltige Standbauoptionen. Unser Partner meplan bietet Ihnen das innovative Messestandsystem WOODï by meplan. Durch seine Modularität und clevere Zirkularität macht WOODï Ihren Messeauftritt so einfach und nachhaltig wie noch nie. WOODï schafft messbare Mehrwerte und hilft ganz nebenbei auch noch bei der Erfüllung Ihrer ESG-Pflichten.
  • Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums startet die productronica gemeinsam mit woodï ein besonderes Projekt, das Technikgeschichte mit Zukunftsverantwortung verbindet. Dank Ihrer Unterstützung wächst ein neuer Wald!
  • Entscheiden Sie, ob Sie Give-Aways wirklich benötigen. Falls ja, setzen Sie auf nachhaltig und fair produzierte Give-Aways, die Ihre Kunden möglichst lange nutzen können.
  • Sie müssen Ihr Ticket nicht ausgedruckt mitbringen! Es ist ausreichend, wenn Sie das Ticket auf Ihrem Handy am Eingang scannen. Dort erhalten Sie ein Badge. So sparen Sie Papier. Wenn Sie Ihre Kunden zur Messe mit Besuchergutscheinen einladen, informieren Sie sie ebenfalls darüber.
  • Klimabewusstes Catering: Setzen Sie auf vegetarische Gerichte und achten Sie auf regionale und saisonale Zutaten. Sprechen Sie mit Ihrem Caterer auch darüber, wie Food Waste reduziert werden kann.

Umweltfreundliche Infrastruktur

  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften, wenn Sie mit dem Auto anreisen.
  • Klimaschonend unterwegs: Dank nahtloser Anbindung der Messe an den Münchner Nahverkehr sind Sie immer schnell mitten im Geschehen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.
  • Grünes Tanken vor Ort: 110 Stationen stehen Ihnen auf dem Messegelände zur Ladung Ihres Elektrofahrzeugs zur Verfügung.

Papier schätzen und schonen

  • Prüfen Sie, ob die Auflage der gedruckten Werbemittel reduziert werden kann und setzen Sie verstärkt auf Digitalisierung.
  • Gut gedruckt: Achten Sie gezielt auf die Zusammenarbeit mit Druckereien, die sich dem Nachhaltigkeitsprinzip verpflichten, und achten Sie auf die Verwendung von FSC-zertifiziertem Umweltpapier.

Leitfaden zur Abfallvermeidung

Vor, während und nach der Messe entstehen Abfälle. Um die Menge an erzeugtem Abfall zu minimieren, sollten bestimmte Aspekte bereits in der frühen Planungsphase berücksichtigt werden. Dieser Leitfaden soll Ihnen dabei helfen, durch sorgfältige Vorbereitung und Gestaltung, Wege zur Abfallreduktion zu erkennen und umzusetzen.

Zum Leitfaden zur Abfallvermeidung

Dank Ihrer Unterstützung wächst ein neuer Wald!

Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums sponsort die productronica 50 Baumsetzlinge und startet damit gemeinsam mit woodï ein besonderes Projekt, das Technikgeschichte mit Zukunftsverantwortung verbindet.

Dank Ihrer Unterstützung wächst ein neuer Wald!

>> Wie Sie teilnehmen können

Diese Projekte wurden zur productronica 2023 unterstützt

Ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten Sie, indem Sie die hochwertigen myclimate-Klimaschutzprojekte unterstützen, die den höchsten Standards (Gold Standard, Plan Vivo) entsprechen und neben der Reduktion von Treibhausgasen nachweislich einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort und in der Region leisten. Die gesammelten GoGreen-Klimaschutzbeiträge verteilten sich zur productronica 2023 auf folgende regionale und internationale Klimaschutzprojekte.

Projekttyp: Landnutzung und Wald

Projektstandort: Deutschland, Freistaat Bayern

Projektstatus: In Betrieb, Regionaler Klimaschutz ohne Anspruch auf CO2-Emissionsreduktionszertifikate

Jährliche CO₂-Reduktion: Ca. 13,500 t CO2e bis 2050

Situation ohne Projekt: Waldumbau von geringerer Geschwindigkeit

Dieses Pionier-Projekt für regionalen Klimaschutz in Deutschland ist ein neuer Ansatz von myclimate. Ihr Beitrag fördert regionale Massnahmen zum Schutz und Wiederaufbau heimischer Ökosysteme, um sie widerstandsfähiger gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu machen. Sie unterstützen damit klimafreundliche Entwicklung für eine Gesellschaft hin zu niedrigen Emissionen. Aus Ihrer Spende leitet sich jedoch kein Transfer von Emissionsrechten oder ein Ausgleich von Emissionen ab.

Das Projekt unterstützt die Bayrischen Staatsforsten darin, den Wald in Bayern zu klimatoleranten, stabilen Mischwäldern umzubauen. Das ist die aktuell grösste, generationsübergreifende Aufgabe der Bayrischen Staatsforsten. Vor allem Fichtenreinbestände sind besonders empfindlich gegenüber Stürmen und Trockenheit, denn Fichten haben ein flaches Wurzelsystem. Hinzu kommt, dass Fichtenreinbestände auch gegenüber Schädlingsbefall nur wenig resistent sind.

Waldumbau: Klimaempfindliche Nadelwälder werden in widerstandsfähige Mischwälder umgebaut.

Das Ziel des Waldumbaus sind stabile und strukturreiche Mischwälder, die sich aus mindestens vier oder mehr Baumarten zusammensetzen. Es gibt zwei Wege, um Wälder umzubauen. Zum einen, durch Naturverjüngung, wobei die nächste Generation an Wäldern sich direkt aus den Samen der vor Ort stehenden Bäume entwickelt. Zum anderen, durch künstliche Verjüngung dank Pflanzung oder Saat: Diese Methode wird überall dort angewendet, wo die Naturverjüngung nicht möglich ist oder nicht schnell genug von statten gehen würde. Dies kann der Fall sein, wenn keine geeigneten Samenbäume für die erwünschte Naturverjüngung in ausreichender Nähe vorhanden sind oder übermässige Konkurrenzvegetation, wie z.B. Brombeersträucher eine erwünschte Naturverjüngung verhindert. Auch Wetterereignisse können grössere Schadflächen hinterlassen. Diese können häufig nur teilweise durch Pflanzung komplett wiederbestockt werden, gleichzeitig ist dies oft mit hohen Kosten verbunden.

Laut der letzten Waldinventur von 2018 besteht im gesamten Freistaat Bayern für ca. 99.000 Hektar Nadelwälder Handlungsbedarf zum Waldumbau. Mit diesem Projekt leisten wir eine zweckgebundene Finanzierung an die Bayrischen Staatsforsten zur Unterstützung des Waldumbaus. Jeder zusätzlich verfügbare Beitrag fördert den Fortschritt dieser Generationsaufgabe. Die zu erwartende Speicherungsleistung, die myclimate aus den Pflanzungen ableitet, basiert auf Mittelwerten von Pflanzungen pro Hektar, Zukunftsbäumen pro Hektar (Bestockungsgrad), mittlerer Wuchsleistung pro Jahr der Wälder über einen Zeitraum von heute bis 2050.

Kontakt

Haben Sie Fragen? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren:

myclimate Deutschland gGmbH
Tel:+497121317775-0
kontakt@myclimate.de

Dieses Projekt trägt zu 3 SDGs bei:

Die Bayrischen Staatsforsten bewirtschaften mehrheitlich PEFC zertifizierten Wald im Sinne der Kaskadennutzung. Das Holz wird durch fachlich ausgebildetes Personal im Sinne der Green Economy genutzt. Die stoffliche Nutzung wird der energetischen Verwertung vorgezogen.

Bis 2050 ist von einer gemittelten Senkenleistung von 13,500 tCO₂e auszugehen.

Durch nachhaltige Forstwirtschaft werden natürlich Lebensräume erhalten und geschützt.

Der Bau von Biogasanlagen ersetzt das Verbrennen von Feuerholz und die Verwendung von chemischen Düngemitteln. Die Bevölkerung profitiert neben der Reduktion des Treibhausgasausstosses und der verminderten Abholzung der Wälder von höheren landwirtschaftlichen Erträgen und einer geringeren Russbildung in den Häusern. Außerdem reduziert das Projekt die Methanemissionen von Rinderdung.

Situation ohne das Projekt:
Kochen mit Feuerholz und Kerosin

Jährliche CO₂-​Reduktion:
45.650 t

Ihre Unterstützung trägt zu folgenden 11 „Sustainable Development Goals“ bei:

SDG 1 – Keine Armut
Dank dem Gebrauch des selbst produzierten organischen Düngers (Slurry) kann die Abhängigkeit der Kleinbauern von chemischen Düngemitteln vermieden und somit die finanzielle familiäre Situation verbessert werden.

SDG 2 – Kein Hunger
Bisher produzierten die Biogasanlagen 301.534 Tonnen Biodünger und reduzierten somit 6.130 Tonnen chemischen Dünger, was zu einer nachhaltigen Landwirtschaft beiträgt.

SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
50.000 Personen profitieren seit Projektbeginn von besserer Luftqualität.

SDG 4 – Hochwertige Bildung
Weil das zeitintensive Sammeln von Feuerholz entfällt, haben Kinder mehr Zeit, die Schule zu besuchen und Hausaufgaben zu machen. Fast 1,2 Stunden täglich können so zusätzlich pro Familie genutzt werden.

SDG 5 - Geschlechtergleichheit
Nur Frauen sind bemächtigt, eine Biogasanlage zu kaufen und zu besitzen. Dies hilft, das Machtverhältnis in der Familie auszugleichen und die Stellung der Frauen zu stärken.

SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie
Über 8.033 Biogasanlagen wurden seit Projektstart installiert.

SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Es wurden 22 permanente Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung geschaffen und über 8.000 Leute im Umgang mit Biogasanlagen geschult.

SDG 12 – Nachhaltiger Konsum und Produktion
Die Verwertung des organischen Abfalls trägt zu einem nachhaltigen Abfallmanagement bei.

SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
Jede Biogasanlage vermeidet 6,5 t CO₂ und 3,7 t Holz pro Jahr.

SDG 15 – Leben am Land
Das Programm hat bisher 221.054 Tonnen Holz eingespart und somit 3.028 Hektaren Wald vor Abholzung bewahrt.

SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Das Programm ermöglicht den Transfer, die Verbreitung und Implementierung von umweltfreundlichen Technologien in Indien.

Das Hauptziel dieses Klimaschutzprogrammes ist die Versorgung ärmerer Haushalte und Institutionen wie Schulen in Uganda mit neuen Technologien, um Trinkwasser zu reinigen. Der dadurch verminderte Verbrauch von nicht-​erneuerbarem Feuerholz und Holzkohle reduziert den CO₂-​Ausstoß und wirkt sich zugleich positiv auf die Lebensbedingungen und die Gesundheit tausender Menschen aus.

Situation ohne das Projekt:
Wasseraufbereitung durch Abkochen mit nicht-erneuerbarem Feuerholz und Holzkohle

Jährliche CO₂-​Reduktion:
61.399 t

Ihre Unterstützung trägt zu folgenden 8 „Sustainable Development Goals“ bei:

SDG 1 – Keine Armut
Über 130 Tonnen Feuerholz kann eine Schule durchschnittlich pro Wasserfiltersystem einsparen.

SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Es werden mehr als 210.000 SchülerInnen durch die installierten Systeme erreicht.

SDG 4 – Hochwertige Bildung
Dank sauberem Trinkwasser erkranken die SchülerInnen weniger und können die Schule regelmäßiger besuchen.

SDG 6 – Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
457.000 Liter Trinkwasser kann eine Schule pro Jahr aufbereiten.

SDG 12 – Nachhaltiger Konsum und Produktion
354 Wasserfiltertanks und Wasserausbereitungsfilter konnten bisher installiert werden.

SDG 13 – Massnahmen zum Klimaschutz
50.000 Tonnen CO₂ werden pro Jahr eingespart.

SDG 15 – Leben Am Land
1.266 Hektare Wald vor Abholzung bewahrt.

SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Entwicklung, Transfer und Verbreitung umweltfreundlicher Wasseraufbereitungstechnologie.

myclimate – unser Partner

Die internationale Initiative mit Schweizer Wurzeln gehört weltweit zu den führenden Partnern für wirksamen Klimaschutz. Mit Projekten höchster Qualität treibt myclimate weltweit messbaren Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung voran. Emissionen werden reduziert, indem fossile Energiequellen durch erneuerbare Energien ersetzt, lokale Aufforstungsmaßnahmen mit Kleinbauern umgesetzt und energieeffiziente Technologien implementiert werden. Erfahrene Beraterinnen und Berater helfen Firmen im Geschäftsfeld CO₂-und Ressourcen-Management beim Identifizieren und Erschließen von Potentialen. In den über 140 Klimaschutzprojekten von myclimate wurden bisher 13,46 Mio. CO₂ eingespart, 18 Mio. Bäume gepflanzt und 20.000 Arbeitsplätze geschaffen.

GoGreen Ansprechpartner

Sophie Orthuber
  • ESG Managerin
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Ein Mann im schwarzen Hemd, mit kurzen Haaren posiert lächelnd und mit verschränkten Armen.
Harald Rettich
  • Nachhaltigkeitsexperte myclimate
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Unsere Haltung

Wir leben Nachhaltigkeit für uns und unsere Kunden und treiben sie aktiv auf unseren Veranstaltungen voran.

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